12.01.2018

Grüne schicken politische Schwergewichte ins Rennen um Bezirkstagssitze

 

Florian Braunreuther (Karlstadt, Schriftführer im Kreisvorstand), Franziska Fröhlich (Karlstadt, stellvertretende Kreisvorsitzende), Gerhard Kraft und Bärbel Imhof

Bärbel Imhof und Gerhard Kraft einstimmig nominiert Bärbel Imhof heißt die Stimmkreiskandidatin der Grünen Main-Spessart für die Bezirkswahl, die voraussichtlich am 14. Oktober 2018 stattfindet. Einstimmig wählten die 22 anwesenden Mitglieder die erfahrene Kommunalpolitikerin aus Lohr, die seit 15 Jahren dem Bezirkstag angehört und sich wieder als Spitzenkandidatin der unterfränkischen Grünen bewirbt. Ebenso einstimmig nominierten sie Gerhard Kraft aus Laudenbach, den Vorsitzenden der Kreistagsfraktion für die Bezirkstagsliste der unterfränkischen Grünen.

„Wir wollen das dritte Mandat für die Grünen im Bezirkstag erobern und weiterhin die absolute Mehrheit der CSU verhindern. Wie gut das tut, haben wir die letzten fünf Jahre erlebt, in denen wir Grüne der Motor eines interfraktionellen Bündnisse waren, mit dem wir neue Strukturen schaffen, wichtige Entscheidungen gewinnen und eine transparente Debattenkultur einführen konnten“, bilanziert Imhof.

So konnten die Grünen mit der interfraktionellen Mehrheit einen Beschluss durchsetzen gegen das Ansinnen der CSU, das Auszählverfahren bei den Wahlen zum Landtag und zu den kommunalen Parlamenten zu ihren Gunsten zu ändern. Der Beschluss wirkte über Unterfranken hinaus und so sprachen sich alle Bezirke bei der Hauptversammlung des bayerischen Bezirketages gegen den Antrag der CSU aus. „Ein großartiger Erfolg für faire und demokratische Wahlen“, freut sich Bärbel Imhof.

Auch die Strukturkommission, die seit nunmehr fünf Jahren gemeinsam mit Experten erfolgreich Konzepte und strategische Ausrichtung für die zehn Krankenhäuser und sieben Heime des Bezirks erarbeitet geht auf eine grüne Initiative zurück, die mit interfraktioneller Mehrheit beschlossen wurde. Nächste große Aufgabe der Kommission wird die Umsetzung des Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetzes sein, das Bayern als letztes Bundesland endlich auf den Weg bringt. Die psychiatrischen Krisendienste, das Herzstück des Gesetzes, sollen Menschen in akuten Lebenskrisen helfen und Zwangseinweisungen verhindern. „Diese Teams müssen vom Freistaat finanziell und personell so ausgestattet werden, dass sie qualitativ gute Arbeit leisten können“, fordert Imhof.

Wie schwierig sich Gesetze von Bundes- oder Landeseben für die Bezirke erweisen können zeigt das Bundesteilhabegesetz (BTHG). Eigentlich soll das BTHG die Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung stärken. Doch in der Praxis wirft das Gesetz in nahezu allen Bereichen ungeklärte Fragen auf. Auf die Bezirke, die das Gesetz umsetzen müssen, kommt in den nächsten Jahren viel Arbeit zu. „Wir Grüne haben ein Auge darauf, dass wir das Ziel einer inklusiven Gesellschaft konsequent umsetzen”, verspricht Bärbel Imhof.

„Viel ist im Bezirk in Bewegung. Mit meiner Erfahrung, mit Herz und Leidenschaft möchte ich weiter grüne Akzente setzen für eine ökologische, solidarische und weltoffen Zukunft Unterfrankens“, so Imhof.

Als Listenkandidat wurde Gerhard Kraft nominiert. Er arbeitet als persönlicher Referent für die Landtagsabgeordnete Kerstin Celina. Kraft ist Vorsitzender des grünen Kreisverbandes, Stadtrat in Karlstadt und seit 21 Jahren Vorsitzender der grünen Kreistagsfraktion. „Jedes Jahr fördert der Bezirk die Kultur mit etwa acht Millionen Euro. Wir Grüne vertreten ein ausgewogenes Konzept zwischen traditioneller und zeitgenössischer Kunst. Denn die Kulturszene in Unterfranken ist vielfältig und bunt“, so Kraft

zurück

URL:https://gruene-bezirkstag-unterfranken.de/home/expand/669417/nc/1/dn/1/