26.10.2015 „Wie weit reicht Barrierefreiheit“

Podiumsdiskussion in Veitshöchheim

 

(v.li. nach re.): Gerhard Müller (Bezirksrat), Christine Feiler (Gemeinderätin Veitshöchheim), Eva Pumpurs (Kreisrätin), Kerstin Celina (MdL), Karl Depner (Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund), Silke Trost (Stadträtin Würzburg)

Die Kreistagsfraktion und der Kreisverband von Bündnis 90 / Die Grünen haben zur Podiumsdiskussion zum Thema Barrierefreiheit nach Veitshöchheim eingeladen.

Zum Thema Barrierefrehiet diskutierten Kerstin Celina, MdL, Karl Depner, Beauftragter für Barrierefreiheit der Bezirksgruppe Unterfranken Würzburg des Bayerischen Blinden- und Sehbehinderten-Bundes, Bezirksgruppe Unterfranken, Eva Pumpurs, Kreisrätin, Christina Feiler, Behindertenreferentin in Veitshöchheim, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Gemeinderat VHH, Gerhard Müller, Bezirksrat, Silke Trost, Stadträtin. Damit waren an der Diskussion alle politischen Ebenen von der Gemeinde bis zum Landtag vertreten.

Auch wenn Barrierefreiheit seit vielen Jahren Thema in der Politik ist, mangelt es auf allen Ebenen an der Umsetzung. Im Landtag existiert immer noch kein Masterplan für "Bayern barrierefrei", kritisierte MdL Kerstin Celina, im Bezirk gebe ebenfalls kein visionäres Konzept, so der Bezirksrat Gerhard Müller und auf Gemeindeebene werden v.a. die Aufgaben in Angriff genommen, die gerade anfallen, so die Veitshöchheimer Gemeinderätin und Behindertenbeauftragte Christina Feiler: „Wir werden demnächst weitere Bushaltestellen umbauen, auch dabei ist uns die Zusammenarbeit mit dem Berufsförderungswerk eine große Hilfe.“

Einzig die Stadträtin Silke Trost konnte ein klares Konzept vorweisen, den über 200 Seiten Starken Aktionsplan der Stadt Würzburg. „Aber jetzt beginnt die Arbeit erst“, stelle sie nüchtern fest. Ebenso verwies sie auf das Bildungs- und Freizeitangebot der Offenen Behindertenarbeit der Diakonie.

Für Karl Depner, Beauftragter für Barrierefreiheit der Bezirksgruppe Unterfranken Würzburg des Bayerischen Blinden- und Sehbehinderten-Bundes, Bezirksgruppe Unterfranken, der selbst Betroffen ist, kommt es auf die konkrete Ausgestaltung der Maßnahmen vor Ort an: "Da müssen wir Menschen mit Behinderungen einbezogen werden, schließlich wissen wir, welchen Hilfen wir benötigen und es geht darum, uns Teilhabe zu ermöglichen."

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