16. 3. 2015 Beharrlichkeit hat sich ausgezahlt

Unterfrankens Grüne sehen sich durch geplante Strukturreform des Landesverbandes bestätigt

Würzburg   Die bayerischen Grünen wollen ihre Bezirksverbände stärken. Dies war wohl die Quintessenz dessen, was die unterfränkischen Grünen auf ihrer Bezirksversammlung von der Strukturkommission des Landesverbandes erfuhren. Und die reiste prominent besetzt nach Würzburg, um dem Bezirksverband die Einzelheiten der geplanten Struktur-Reform mitzuteilen.

Die beiden Landesvorsitzenden Sigi Hagl und Eike Halitzky, MdB Ekin Deligöz, Helga Stieglmeier von der kommunalpolitischen Vereinigung der Grünen (GRIBS) sowie weitere Mitglieder der Kommission stellten detailliert die Planungen des Landesverbandes vor, in deren Mittelpunkt die noch stärkere Einbeziehung der Basis und der sieben Bezirksverbände steht. Damit werde nun endlich einiges davon umgesetzt, was die unterfränkischen Grünen seit mehreren Jahren einforderten.

Zu Beginn des Bezirks-Parteitages wurde der Vorstand der unterfränkischen Grünen komplettiert. Mit Franziska Fröhlich (Main-Spessart) und Heiner Schmidt (Kitzingen) wurden die beiden noch offenen Beisitzer-Plätze besetzt.

MdB Uwe Kekeritz, der mit einem Regionalbüro im Landkreis Main-Spessart auch die unterfränkischen Grünen im Bundestag vertritt, kritisierte bei seinem Einblick in die politische Arbeit in Berlin vor allem die Einführung der PKW-Maut („kostenloses Kabarett“), aber auch die fehlgeleitete Energiepolitik vor allem der CSU. Beim Thema TTIP und CETA warnte Kekeritz, dass es nicht reiche, die bestehenden Standards nicht abzusenken. Vielmehr müssten die Standards aus ökologischer Sicht noch angehoben werden.

Laut Bärbel Imhof und Gerhard Müller, beide für die unterfränkischen Grünen im Bezirkstag, werde die Inklusion auch in den nächsten Jahren eines der bestimmenden Themen auf unterfränkischer Ebene sein. Weitere Themenschwerpunkte waren die „Wügida“-Auftritt in Würzburg sowie die Nationalpark-Debatte für den nördlichen Steigerwald und das damit verbundene „Trauerspiel“ der bayerischen Staatsregierung in Sachen Geschützter Landschaftsbestandteil „Der Hohe Buchene Wald“ bei Ebrach (Oberfranken).

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